Hat jemand eine Idee, wo man im Saarland (möglichst kostengünstig) handgeschmiedete Nägel herkriegen kann?
Im Saarland weiß ich es nicht, aber es gibt etliche Internetshops, die diese Nägel führen, z.B. //www.reenactors.de
Kommt auf die Nägel an... Hufnägel ggf. über Hufschmiede; Brian hat doch auf die uns zu Gebot stehende Möglichkeit des Selberschmiedens bei einem Berufsschmied hinhewiesen...
Vielleicht zur Konkretisierung: die Nägel sollten 30 mm lang sein und werden gebraucht um die Truhe aus Karfunkel 62 zusammenzuhalten.
Ein Anbieter aus dem Saarland wäre mir halt aus grundsätzlichen Erwägungen lieber als Kauf im Internet.
Ich hab Ferdi soweit verquatscht, dass wir wohl einen TruhenbauWS machen. Wenns nicht brennt, könnten wir die Nägel dann in Masse beschaffen (denn ich glaube, Ferdi fällt da eine Quelle ein). Ansonsten ruf den Guten doch mal an.
Den Bauanleitungen aus der Karfunkel würde ich ja grundsätzlich nicht trauen, was authentische Bauweisen angeht. Ich erinnere nur an die Schaumstoff-Hörnerhaube. ;(
Während die Nägel, die man in eingängigen Shops bekommt maschinell gefertigt sind gibt es auch tatsächlich Handgeschmiedete zu kaufen, wenn auch zu hohen Preisen: Frehe OHG Beschläge (http://www.frehe-shop.de/content.jsp?gid=10700+++++9010701+++++90)
Eine billige "A"-Alternative wären übrigens Holznägel:
(von //www.duepel.de, der Homepage des Museumsdorfes Düppel)
Holznägel werden viereckig in ein rundes Loch getrieben, die Verformung des Holzes sorgt dann schon allein für die nötige Festigkeit. Man kann die Nägel auch noch zur Sicherheit verkeilen, zur Not an beiden Enden. Das ist nur selten notwendig. Der Keil wird senkrecht zum Faserverlauf des genagelten Holzes angesetzt, sonst würde er es spalten. Soll ein Holznagel von hinten verkeilt werden, obwohl das Loch nicht durchgehend ist und ein Bearbeiten von der Rückseite verbietet, muss man den Keil vor dem Hineintreiben des Holznagels einsetzen und der Keil wird sich am Ende des Bohrloches von selbst eintreiben. Man hört am Klang, wann der Keil richtig sitzt.
Da ein Holznagel nicht brechen sollte, aber seine Form notwendigerweise verändern muss, nimmt man bei flexiblen Bindungen (Schiffbau) besten langfaseriges Weidenholz für die Holznägel. Bei starren Konstruktionen (Häuser, Truhen) wird dagegen Eiche verwendet. Natürlich nur, wenn auch das Bauholz Eiche ist. Der Holznagel darf nicht härter sein als das genagelte Holz, denn der Nagel soll sich schließlich verformen, nicht das Bohrloch. Die Dachkonstruktion der Häuser aus leichtem Nadelholz sollte daher auch mit Nadelholz-Nägeln verbunden werden.
Bei der Herstellung der Holznägel ist eine serielle Produktion im Voraus angebracht. Der Durchmesser des Bohrers ist schließlich gleichbleibend, man muss die Nägel nicht individuell anpassen.
Und weil ich gerade so gerne links nenne: Bei AGIL Archäologie Online (http://www.agil-online.de/) gibt es neben vielen anderen Dingen auch Drehspindelbohrer für 18 Euro, wenn auch z. Zt. gerade ausverkauft (ich warte drauf).
Die Nägel sind für die Beschläge. Wie A die Truhe ist, bleibt dabei sekundär. Aber sie passt soweit und kann auch noch als Sitzgelegenheit genutzt werden...
Kann sogar sein, dass ich maschinengeschmiedete Nägel nehme - sind nämlich einfach billiger. Hätte ja einfach sein können, es hätte im Saarland eine Quelle gegeben.
Ob die Truhe dann mehr oder weniger "A" ist, ist tatsächlich nicht relevant momentan: mein Krempel passt rein und ich muss nicht in der Gegend rumstehn
Es gibt auch Ziernagel köpfe, die so auseeh als ob es Nägel sind! aber in wirklichkeit sind darunter Schraubem Verstecht!
Habe leider keine bilder davon, aber frage doch mal APS danach. Er kann vieleicht so etwas Besorgen.
Hin weis
Such
Käufer/....
Ich hatte mir handgeschmiedete Nägel in den Kopf gesetzt - keine Schrauben, die vorgeben solche zu sein. Aber danke trotzdem
Maroon Es Gibt auch NÄGEL, Diese Sind aber ziemlich teuer aber nun gut
deine Truhe dein Wille
AMEN!
Original von Marion
Ich hatte mir handgeschmiedete Nägel in den Kopf gesetzt
tut das net weh????
Schon mal mit Peter Gebhard darüber gesprochen?
im zweifelsfall hatte ferdi da noch ne recht gute idee glaube ich. Stichwort Hufnaegel.